Klimaneutralität 2045: Handlungsempfehlungen für die Energiewende

IQIB präsentiert zukunftsweisende Forschungsprojekte beim Jahrestreffen des Forschungsnetzwerks Energiesystemanalyse 2026.

Jahrestreffen des Forschungsnetzwerks Energiesystemanalyse in Berlin

Dr. Markus Voge beim Jahrestreffen des Forschungsnetzwerks Energiesystemanalyse in Berlin.

IQIB

Das Energiesystem stellt einen zentralen Schlüsselfaktor für Wirtschaft und Gesellschaft dar. Beim Jahrestreffen des Forschungsnetzwerks Energiesystemanalyse in Berlin haben Dr. Bert Droste-Franke (Leiter Systemevaluation & gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit am IQIB), Dr. Davy van Doren und Dr. Markus Voge in einer Poster-Session zwei unserer aktuellen Projekte (gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) zur resilienten Gestaltung zukünftiger Energiesysteme präsentiert und mit der Fach-Community diskutiert.

“Um Klimaneutralität im Jahr 2045 zu erreichen, müssen bereits heute gesellschaftlich und wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen getroffen werden. Die Energiesystemanalyse leistet zur Klimaneutralität einen Beitrag, indem sie mit transdisziplinären Forschungsansätzen mögliche Entwicklungen des Energiesystems antizipiert und so Handlungsempfehlungen und Orientierungswissen bereitstellt. Ein Anliegen des BMWE ist es, die Ergebnisse der Energiesystemanalyseforschung möglichst schnell und zielgerichtet der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zur Verfügung zu stellen.“
Quelle

Unsere Projekte:

WiETrans Logo

Projekt „Wissensintegration in der Energiesystemanalyse zur diskursiv-reflexiven Bewertung von Transformationspfaden unter verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven“ (WiETrans):

Wir stellen die Auswirkungen verschiedener politische Ansätze und Maßnahmen auf unterschiedliche zukünftige Szenarien der Energiewende dar. Durch wissenschaftliche Analysen und innovative Visualisierungen erarbeiten wir realistische und robuste Szenarien für diskursiv-reflexive Entscheidungsprozesse. Dabei werden politische und gesellschaftliche Akteure in das Projekt einbezogen, um wesentliche Aspekte für die Bewertung von Szenarien aus verschiedenen Perspektiven zu identifizieren, analysieren und zu visualisieren, die über die üblichen technisch-ökonomischen Darstellungen hinausgehen.

„Wir stellen im Rahmen unserer Forschungsprojekte Handlungsempfehlungen und Orientierungswissen für Entscheiderinnen und Entscheider in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft bereit.“

Dr. Bert Droste-Franke

Projekt EnergieRegionPlus:

Energieregion+ Logo

Am Beispiel des Landkreises Ahrweiler entwickeln wir Gestaltungsinstrumente und Methoden, um gemeinsam mit Kommunen „virtuelle Kraftwerke“ aufzubauen, in denen Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch intelligent miteinander verknüpft werden. Dadurch können Synergien genutzt und bedarfsgerecht Strom bereitgestellt werden - trotz der Schwankungen, die in der Produktion durch erneuerbare Energien, wie z.B. Solar- und Windkraft, entstehen. Die Stromversorgung wird zuverlässiger und kann in Teilen sogar bei großflächigen Stromausfällen noch funktionieren. Das stärkt zugleich die Resilienz von Kommunen und Regionen. 

Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft hat wertvolle Impulse für unsere Arbeit geliefert. Wir freuen uns darauf, die dort diskutierten Ansätze in unseren Projekten weiter zu vertiefen.

Die Details zu unseren Beiträgen finden Sie auf den Postern.

Poster WiETrans

Poster Energieregion+

Ansprechpartner am IQIB

Dr. Bert Droste-Franke