AEIP – The African Union-European Union Innovation Platform
Die AEIP baut ein Netzwerk aus afrikanischen und europäischen Akteuren auf, um die Verbindungen zwischen den Innovationsökosystemen zu stärken.
Die AEIP baut ein Netzwerk aus afrikanischen und europäischen Akteuren auf, um die Verbindungen zwischen den Innovationsökosystemen zu stärken.
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Projektleitung: Roman Noetzel
IQIB-Team: Alexander Plé, Dr. Michael Kunkis, Alexander Mies
Laufzeit: 01.01.2025 bis 30.06.2027
Förderprogramm: Horizon Europe — European Innovation Ecosystems (EIE)
Konsortium: 15 Mitglieder aus 10 Ländern (Deutschland, Niederlande, Belgien, Portugal, Frankreich, Südafrika, Kenia, Nigeria, Ghana, Côte d'Ivoire)
Verbundpartner: Technopolis BV (Gesamtkoordination), Technopolis Africa, Technopolis Deutschland GmbH, Arctik Srl, African Centre for Technology Studies (ACTS), African Technology Innovation Hubs (AfriLabs), Association of African Universities (AAU), Digital Africa, ENRICH in Africa Center Pty Ltd, European Business and Innovation Centre Network Aisbl (EBN), Southern African Research and Innovation Management Association (SARIMA), Sociedade Portuguesa de Inovação Consultadoria Empresarial E Fomento Da Inovação Sa (SPI), The Youth Café Limited, VC4Africa BV.
Zielsetzung: Die AEIP unterstützt die AU-EU Innovation Agenda, indem sie die Forschungs- und Innovationszusammenarbeit (F&I) zwischen der Afrikanischen Union und der Europäischen Union stärkt, um eine nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen voranzutreiben. Die übergeordnete AU-EU Innovation Agenda wird durch die Global Gateway Initiative der EU unterstützt. Indem sie als „Netzwerk der Netzwerke“ agiert, verbindet die AEIP-Akteure entlang der Innovationswertschöpfungskette in ganz Afrika und Europa in Einklang mit den Prioritäten der AU-EU Innovation Agenda. Dadurch werden vernetzte Innovationsökosysteme auf beiden Kontinenten gestärkt.
Beitrag des IQIB: IQIB bringt seine methodische und thematische Transferexpertise durch gezielte Aktivitäten in den Bereichen Wissensaufbau (Capacity Building) und Wissenstransfer ein. Als zentralen technischen Beitrag konzipiert und realisiert IQIB zwei Schulungsmodule im Bereich des Wissens- und Technologietransfers: Ein Online-Kurs zu „Knowledge Transfer Mechanisms“ (Wissenstransfermechanismen) bietet einen Überblick über wichtige Instrumente, Praktiken und Prozesse, die Forschungseinrichtungen und Behörden im Bereich F&I nutzen können, um ihre Wissenstransfer- und Innovationskapazitäten zu fördern. Ein Webinar zum Thema „Turning Research into Products“ führt in Schlüsselkonzepte an der Schnittstelle von Forschungsmanagement, Technologietransfer und Innovationsmanagement ein, um Forschende sowie administratives Personal von der Projektidee bis zur Kommerzialisierung zu unterstützen.
Darüber hinaus moderiert IQIB in Zusammenarbeit mit der Association of African Universities (AAU) eine virtuelle Community of Practice zum Thema Urban Innovation Diplomacy (Urbane Innovationsdiplomatie). Die Community bringt afrikanische und europäische Städte sowie Organisationen, die an der Schnittstelle von urbaner Innovation und urbaner Diplomatie arbeiten, in interaktiven Peer-Learning-Sitzungen zusammen. Die Teilnehmenden tauschen sich in diesem Rahmen über Chancen, Risiken, Grenzen und Best Practices von urbaner Innovation und Smart-City-Aktivitäten im internationalen afrikanisch-europäischen Kontext aus. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung der Diaspora und der Zivilgesellschaft sowie auf Aspekten der Multi-Level-Governance. Die Erkenntnisse und Ergebnisse werden in einem gemeinsamen Policy Brief für die AU-EU Innovation Agenda Working Group zusammengefasst, der praktische politische Handlungsempfehlungen vorschlägt, um eine gestärkte Handlungsfähigkeit von Städten bei Innovationen und internationalen Aktivitäten in ganz Afrika und Europa zu unterstützen.
Weitere Informationen: